Was erhöht das Schlaganfallrisiko bei Malaysiern?
Mehrere Lebensstil- und Gesundheitsfaktoren machen Malaysier besonders anfällig für Schlaganfälle:
Bluthochdruck ist nach wie vor die Hauptursache und betrifft fast ein Drittel der erwachsenen Malaysier.
Diabetes und hohe Cholesterinwerte sind ebenfalls weit verbreitet.
Rauchen und Bewegungsmangel erhöhen das Schlaganfallrisiko zusätzlich.
Ungesunde Ernährung, insbesondere ein hoher Salzkonsum, spielt eine wichtige Rolle.
Die malaysische Gemeinschaftssalzstudie (MyCoSS) ergab, dass Erwachsene in Malaysia durchschnittlich 3.167 mg Natrium pro Tag zu sich nehmen – deutlich mehr als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Höchstmenge von 2.000 mg. Ein hoher Natriumkonsum, insbesondere durch verarbeitete oder salzige Lebensmittel, trägt maßgeblich zu Bluthochdruck und Schlaganfall bei.
Schützen Sie sich und Ihre Angehörigen
So senken Sie Ihr Risiko:
Lassen Sie Ihren Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel regelmäßig durch Vorsorgeuntersuchungen kontrollieren.
Beschränken Sie Ihren Salzkonsum auf weniger als einen Teelöffel pro Tag. Das entspricht etwa 5 Gramm Salz bzw. 2 Gramm Natrium und liegt damit im Rahmen der von der WHO empfohlenen Tageshöchstmenge.
Essen Sie mehr frisches Obst und Gemüse – idealerweise mindestens fünf Portionen täglich.
Bewegen Sie sich regelmäßig und achten Sie auf ein gesundes Gewicht.
Hören Sie mit dem Rauchen auf und trinken Sie Alkohol nur in Maßen.
Letzter Hinweis: Erkennen und reagieren Sie!
Ein Schlaganfall kann ohne Vorwarnung auftreten. Doch dank schneller Erkennung und sofortiger medizinischer VersorgungViele Leben können gerettet oder verbessert werden. Beachten Sie die BE FAST-Checkliste und zögern Sie nicht, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.