Daniel.
Ich wusste bereits, warum.
Denn jemand hatte gerade an die Haustür dieser Villa geklopft.
Und sie waren nicht zu Besuch dort.
Ich nahm den vierten Klingelton entgegen.
„Wer zum Teufel ist in meinem Haus?“, schrie er.
Ich legte mich in meinen Stuhl.
Die Papiere trockneten noch neben mir.
„Sie sind die Vertreter des neuen Eigentümers“, sagte ich ruhig.
„Du solltest sie nicht warten lassen.“
Schweigen.
Dann gerate in Panik.
„Das können Sie nicht machen!“, sagte er. „Das ist mein Zuhause!“
Ich hätte beinahe gelächelt.
„Mein Haus“, wiederholte ich. „Was für ein merkwürdiges Wort.“
Dann habe ich ihm die Wahrheit gesagt.
„Ich hatte jedes Recht, es zu verkaufen. Dasselbe Recht, das ich hatte, als ich es bezahlt habe. Dasselbe Recht, das ich gestern hatte… als du mich dreißig Mal in einem Haus geschlagen hast, das dir nie gehörte.“
Er schwieg.
„Das würdest du nicht tun“, sagte er.
„Ich habe es bereits getan.“
Und ich habe aufgelegt.
Am selben Nachmittag begann alles zusammenzubrechen.
Die Schlösser wurden ausgetauscht.
Die Angestellten waren verwirrt.
Die Illusion war dahin.
Doch das Haus war erst der Anfang.
Denn als die Wahrheit ans Licht kam, kam auch alles andere ans Licht.
Ich hatte dieses Haus benutzt, um Investoren zu beeindrucken… es so präsentiert, als wäre es Ihr Vermögen… ein falsches Bild von Erfolg aufgebaut, das auf etwas basierte, das Ihnen nicht gehörte.