Zimt ist ein natürliches Antiseptikum und Fungizid, das unter Gärtnern wohlbekannt ist. Er beugt Fäulnis vor, einem häufigen Problem bei Orchideen. Übergießen Sie einen gehäuften Teelöffel gemahlenen Zimt mit einem Liter kochendem Wasser und lassen Sie ihn abkühlen.

Bereiten Sie gleichzeitig das Reiswasser zu. Geben Sie zwei Esslöffel weißen Reis in einen Liter zimmerwarmes Wasser. Spülen Sie den Reis gründlich ab, bis das Wasser trüb wird. Filtern Sie den abgekühlten Zimtaufguss durch ein Tuch, um eventuelle Pulverreste zu entfernen, und mischen Sie ihn mit dem Reiswasser (den Reis separat aufbewahren und zum Kochen verwenden).

Anwendung der Infusion
Gießen Sie die Orchidee reichlich mit diesem Aufguss, sodass überschüssige Feuchtigkeit abtropft, und stellen Sie die Pflanze in ein großes Gefäß. Lassen Sie die Orchidee eine halbe Stunde einweichen.

Besprühen Sie die Blätter der Pflanze beidseitig mit dem überschüssigen Aufguss. Legen Sie Watte oder Wattestäbchen in die Blattachseln, damit kein Wasser in die Pflanze eindringt und den Wurzelhals faulen lässt. Nach einer halben Stunde nehmen Sie die Orchidee aus dem Topf, lassen das überschüssige Wasser abtropfen und stellen sie dann wieder an ihren gewohnten Platz.

Gießen Sie die Orchidee regelmäßig, etwa alle 15 Tage, mit diesem Aufguss. Diese Pflege schützt die Pflanze nicht nur vor Fäulnis, sondern dient gleichzeitig als wirksamer natürlicher Dünger.