Sie ging ins Bett und fühlte sich gut… Doch in der Nacht geschah etwas Unerwartetes.

5 nächtliche Gewohnheiten, die die Herzgesundheit beeinflussen können
5. Spätes, üppiges Essen

Eine der häufigsten Gewohnheiten ist das späte, üppige Abendessen kurz vor dem Schlafengehen.

Nach einer üppigen Mahlzeit leitet der Körper mehr Blut in das Verdauungssystem, um die Nahrung zu verdauen. Dieser Prozess benötigt Energie und kann die Herzaktivität vorübergehend erhöhen.

Tagsüber ist das normalerweise kein Problem. Legt man sich jedoch direkt nach dem Essen hin, kann dies die Verdauung verlangsamen und den Körper zusätzlich belasten.

Mögliche Folgen sind:

Herzrasen

Blutdruckanstieg in der Nacht

Schlafstörungen

Unwohlsein oder Völlegefühl

Experten empfehlen daher, mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen zu Abend zu essen.

Wenn der Hunger später am Abend kommt, sind leichtere Alternativen in der Regel schonender für den Körper, zum Beispiel:

Eine kleine Handvoll Nüsse

Ein Stück Obst

Ein warmes Getränk wie Milch

4. Zu viel Flüssigkeit kurz vor dem Schlafengehen

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für die allgemeine Gesundheit, aber große Mengen Wasser kurz vor dem Schlafengehen können den Schlaf stören.

Häufiger Harndrang in der Nacht kann den Schlafrhythmus stören und beim schnellen Aufstehen zu plötzlichen Blutdruckschwankungen führen.

Bei älteren Erwachsenen kann dies zu Folgendem führen:

Schwindel

Gleichgewichtsstörungen

Verstärkte Müdigkeit am nächsten Tag

Ein praktischer Ansatz ist, den Großteil der Flüssigkeit tagsüber zu trinken und die Flüssigkeitszufuhr in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen zu reduzieren.

3. Zu warmes Schlafzimmer

Die Temperatur spielt eine wichtige Rolle für die Schlafqualität.

Der Körper senkt seine Temperatur auf natürliche Weise leicht, um in den Tiefschlaf zu gelangen. Ist es im Zimmer zu warm, wird dieser Abkühlungsprozess erschwert und das Nervensystem bleibt aktiver.

Dies kann folgende Folgen haben:

Unruhigerer Schlaf

Erhöhter Puls

Nächtliches Unwohlsein

Viele Schlafexperten empfehlen eine Schlafzimmertemperatur zwischen 15 °C und 19 °C für optimalen Schlaf.

Falls sich das Zimmer kühl anfühlt, ist es meist besser, eine zusätzliche Decke zu verwenden, als die Heizung zu stark aufzudrehen.

2. Schlafen in einer Position, die die Atmung einschränkt

Die Schlafposition kann das Atemmuster erheblich beeinflussen.

Bei manchen Menschen kann das Liegen auf dem Rücken zu Atemaussetzern im Schlaf führen. Dieser Zustand, oft in Verbindung mit Schnarchen, kann wiederholte Sauerstoffabfälle verursachen.

Bei unregelmäßiger Atmung reagiert der Körper mit erhöhter Herzaktivität, was mehrmals pro Nacht vorkommen kann.

Einfache Anpassungen können helfen, zum Beispiel:

Schlafen auf der Seite

Verwenden eines leicht erhöhten Kissens

Achten Sie auf eine gute Unterstützung von Kopf und Nacken

Diese Änderungen können die Atmung verbessern und einen erholsameren Schlaf fördern.

1. Unregelmäßige Medikamenteneinnahme

Viele Menschen nehmen täglich Medikamente ein, um ihren Blutdruck oder andere Beschwerden zu behandeln. Der Einnahmezeitpunkt kann jedoch die Wirkung der Medikamente über Nacht beeinflussen.

Einige Studien deuten darauf hin, dass eine Anpassung des Einnahmerhythmus in manchen Fällen die Blutdruckkontrolle im Schlaf verbessern kann.

Wichtig:

Ändern Sie Ihre Medikamenteneinnahme niemals ohne ärztliche Beratung. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann den optimalen Einnahmezeitpunkt individuell festlegen.