Waschen Sie das Kleidungsstück anschließend wie gewohnt in der Waschmaschine.
Dieser Tipp ist besonders hilfreich bei frischen Flecken. Er verhindert die Wirkung des Bleichmittels und minimiert sichtbare Schäden. Hinweis: Der Stoff wird dadurch nicht verfärbt, sondern lediglich weiteren Schäden vorgebeugt.
Tipp 2: Weißweinessig – ein unverzichtbares Hausmittel
Wenn Sie kein Natriumthiosulfat zur Hand haben, keine Sorge! Weißweinessig kann in vielen Fällen helfen. Er wird häufig verwendet, um Chemikalien, einschließlich Bleichmittel, zu neutralisieren.
So gehen Sie vor:
Spülen Sie das Kleidungsstück zunächst gründlich mit kaltem Wasser aus, um Bleichmittelreste zu entfernen. Geben Sie etwas reinen Weißweinessig direkt auf den Fleck.
Lassen Sie ihn einige Minuten einwirken und tupfen Sie ihn dann vorsichtig mit einem sauberen Tuch ab.
Spülen Sie erneut nach und lassen Sie das Kleidungsstück an der Luft trocknen.
Wiederholen Sie den Vorgang gegebenenfalls.
Um die Wirkung des Essigs zu verstärken, geben manche Menschen eine Prise Natron oder einen Spritzer Isopropylalkohol hinzu. Seien Sie jedoch vorsichtig: Mischen Sie diese Produkte niemals mit Bleichmittel, da dies zu gefährlichen Dämpfen führen kann.
Was tun, wenn der Fleck noch sichtbar ist?
Es ist wichtig zu wissen, dass Bleichmittelflecken oft permanent sind. Die folgenden Tipps helfen, das Produkt zu neutralisieren und ein Ausbreiten des Flecks zu verhindern, stellen aber nicht die ursprüngliche Farbe wieder her. Sie können jedoch:
Das Kleidungsstück in einer einheitlichen Farbe färben, um den Fleck zu verdecken.
Verschönere die betroffene Stelle mit einem Abzeichen, Aufnäher oder einer Stickerei.
Oder steh einfach dazu! Manche machen aus Flecken Batikmuster für einen einzigartigen Look.
Ein Bleichfleck ist nie schön, aber kein Grund zur Panik. Mit etwas Weißweinessig oder Natriumthiosulfat kannst du den Schaden begrenzen und deinem Lieblingskleidungsstück neues Leben einhauchen.