Noah stürmte mit blutverschmierter Stirn durch die Hintertür. „Benton ist hier“, sagte er. „Dein Vater auch.“
Ich legte das Baby in Lenas Arme. Noah schob den USB-Stick in ihren Laptop. Buchhaltungsunterlagen, gefälschte Geburtsurkunden, Zahlungen, Unterschriften.
„Du hast es geschickt?“, fragte ich.
Er nickte. „Drei Reporter und ein Bundesermittler. Verzögerte Veröffentlichung.“
Benton betrat mit einer Pistole den Flur. Mein Vater stand hinter ihm. Meine Mutter wirkte wie von Sinnen.
„Du hast alles ruiniert“, zischte sie.
Endlich begriff ich es. Nichts davon hatte jemals etwas mit Familie zu tun gehabt. Es war Gier, die das Gesicht meiner Mutter trug.
Benton hob die Pistole auf Noah.