Keine Sorge. Keine Liebe. Eine Frist.
Ich habe gar nicht erst diskutiert. Ich bin einfach aufgestanden und gegangen.
Wochenlang ignorierte ich sie.
Und dann, eines Abends, auf dem Heimweg von der Arbeit, sah ich ihn.
Er saß mit einem Pappschild auf dem Bürgersteig. Seine Kleidung war schmutzig, sein Bart ungepflegt. Aber seine Augen…
Sie passten nicht zum Rest seines Erscheinungsbildes.
Sie waren ruhig. Freundlich. Präsent.
Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber ich blieb stehen.
Und bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, sagte ich:
„Möchtest du heiraten?“
Er blinzelte mich an, als hätte ich den Verstand verloren.
„Ich meine es ernst“, fügte ich schnell hinzu. „Es wäre einfach eine Vereinbarung. Ich helfe dir, du hilfst mir. Ganz ohne Druck.“
Er musterte mich einige Sekunden lang. Dann huschte ein kleines, fast amüsiertes Lächeln über sein Gesicht.
„Stan“, sagte er. „Und ja… warum nicht?“
So fing alles an.