Ich habe ihn zur Reinigung gebracht, ihm Kleidung gekauft und ihm die Haare schneiden lassen.
Und ich will nicht lügen – als all die Schichten verschwunden waren… war er tatsächlich gutaussehend.
Drei Tage später stellte ich ihn meinen Eltern als meinen Verlobten vor.
Sie waren außer sich vor Freude.
Genau das, was sie wollten.
Einen Monat später haben wir geheiratet.
Und hier kommt das Merkwürdige…
Das Zusammenleben mit Stan fühlte sich nicht unecht an.
Er war ein angenehmer Mensch. Humorvoll auf eine unaufdringliche Art. Aufmerksam. Hilfsbereit.
Wir haben nie Grenzen überschritten, aber es war etwas… Angenehmes da.
Als ob wir uns ohne viele Worte verstanden hätten.
Das Einzige, was er vermied?
Seine Vergangenheit.
Jedes Mal, wenn ich fragte, blockte er ab. Wechselte das Thema. Schaute weg.
Ich habe es losgelassen.
Bis zu jener Nacht, in der sich alles änderte.
Ich kam müde von der Arbeit nach Hause und erwartete nichts Ungewöhnliches.
Doch in dem Moment, als ich die Tür öffnete… fühlte sich irgendetwas seltsam an.
Auf dem Boden lagen Rosenblätter.
Zuerst dachte ich, ich wäre im falschen Haus.
Dann folgte ich ihnen ins Wohnzimmer.
Und ich erstarrte.
Der ganze Raum war mit Blumen gefüllt.