10 Vitamine und Mineralstoffe, die Sie niemals einnehmen sollten – und warum

2. Synthetisches Beta-Carotin

Verwechseln Sie Beta-Carotin nicht mit Vitamin A. Gemüse wie Karotten enthalten zwar Beta-Carotin, doch das synthetische wird oft aus Kohle oder Erdöl hergestellt. Studien haben gezeigt, dass es bei Rauchern sogar das Lungenkrebsrisiko erhöht! Natürliches Beta-Carotin kann schützend wirken, die synthetische Variante kann jedoch Krebs auslösen, insbesondere bei Menschen mit Lungenschäden.

Wenn Sie Beta-Carotin auf einem Etikett sehen und es nicht natürlichen Ursprungs ist, seien Sie vorsichtig.

3. Folsäure (synthetisches Vitamin B9)

Folsäure ist die billige, synthetische Variante von Vitamin B9, die vielen Nahrungsergänzungsmitteln und verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt wird. Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung (vielleicht auch Sie!) hat eine Genvariante (MTHFR), die die Umwandlung von Folsäure in die für den Körper verwertbare Form Folat verhindert. Die Folge: Folsäure reichert sich im Blut an, erhöht das Krebsrisiko und schwächt das Immunsystem.

TIPP: Achten Sie immer auf Folat (nicht Folsäure) und decken Sie sich mit grünem Blattgemüse ein, um natürliches Vitamin B9 aufzunehmen.

4. Synthetisches Vitamin B12 (Cyanocobalamin)

Das gängigste Vitamin-B12-Präparat ist Cyanocobalamin – ja, das „Cyano“ bedeutet, dass es etwas Cyanid enthält. Es ist zwar nicht sofort tödlich, aber nicht so wirksam wie natürliches Methylcobalamin und kann den Glutathionspiegel im Körper senken, ein wichtiges Antioxidans. Wenn Sie rauchen oder bestimmte genetische Probleme mit Ihren Entgiftungswegen haben, kann diese Kombination besonders riskant sein.

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Für natürlich vorkommendes Vitamin B12 sollten Sie auf rotes Fleisch oder Leber zurückgreifen. Nehmen Sie Methylcobalamin nur ein, wenn Sie einen zusätzlichen Bedarf haben.

5. Kalziumkarbonat

Schau dir diese schwere Nahrungsergänzungsflasche an – genau, sie ist mit Kalziumkarbonat beschwert. Es ist im Grunde gemahlenes Gestein (Kreide!), wird schlecht vom Körper aufgenommen und kann sich in den Arterien oder Nieren ablagern, was das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht. Außerdem kann zu viel Kalzium ohne ausreichend Magnesium (das Verhältnis sollte 1:1 sein!) zu einem schweren Magnesiummangel führen.

Es ist besser, Kalzium aus Milchprodukten, Joghurt, Käse, bestimmten Blattgemüsen und fermentierten Lebensmitteln zu beziehen als aus Nahrungsergänzungsmitteln mit diesem harten Füllstoff.

6. Eisen (Eisen(II)-sulfat)

Eisen ist tückisch: Es ist lebensnotwendig, aber Eisen(II)-sulfat (die typische Form von Nahrungsergänzungsmitteln) kann ätzend wirken und ist schwer vom Körper auszuscheiden. Männer und Frauen nach den Wechseljahren haben ein besonders hohes Risiko für eine Eisenüberladung, wenn sie nicht regelmäßig Blut spenden. Zu viel Eisen kann das Risiko für Typ-2-Diabetes, Leberprobleme oder sogar neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson erhöhen.

Verzichten Sie auf eisenangereicherte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, insbesondere wenn kein Eisenmangel vorliegt. Bei erhöhtem Eisenbedarf greifen Sie zu Lebensmitteln wie Leber und rotem Fleisch.

7. Magnesiumoxid

Magnesium ist wichtig

Magnesium soll Muskelentspannung, Schlaf und Herzgesundheit fördern. Klingt gut, oder? Doch Magnesiumoxid, das günstig und häufig in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ist, wird so schlecht vom Körper aufgenommen (nur etwa 3 %!), dass man kaum von den positiven Effekten profitiert. Außerdem kann es bei höherer Dosierung Durchfall verursachen, wodurch wichtiges Cholesterin ausgeschwemmt wird.

Entscheiden Sie sich stattdessen für Magnesiumglycinat. Es wird sehr gut vom Körper aufgenommen (bis zu 85 %), ist magenfreundlich und wirkt tatsächlich.

8. Synthetisches Vitamin D (Ergocalciferol oder D2)

Vitamin D ist unerlässlich für das Immunsystem, die Knochengesundheit und die Stimmung. Die schlechte Nachricht? Vitamin D2 (Ergocalciferol), das immer noch häufig verschrieben oder Nahrungsergänzungsmitteln zugesetzt wird, wird durch Bestrahlung von Pilzen oder Hefe hergestellt. Es wird im Körper nicht gut in seine aktive Form umgewandelt und bindet nicht so fest an die Proteine, die Vitamin D dorthin transportieren, wo es benötigt wird.