Um zwei Uhr waren meine Kleidung, Unterlagen, Erinnerungsstücke und Arbeitsgeräte in Kisten verpackt.
Und um 15:15 Uhr, als Ryan mit Nicole auf dem Beifahrersitz in die Einfahrt fuhr, trat er durch die Haustür und erstarrte.
Das Haus hallte wider von Leere.
Ein uniformierter Polizist stand im Wohnzimmer neben dem letzten Stapel meiner Umzugskartons. Auf dem Esstisch, unter meinem Ehering, lag eine Kopie des Polizeiberichts.
Ryan blickte von dem Polizisten zum Ring und dann zu mir.
Ich stand mit einem frischen Verband auf der rechten Gesichtshälfte und dem Autoschlüssel in der Hand nahe der Treppe. Tasha stand schweigend hinter mir, die Arme verschränkt. Sie musste nichts sagen – die Stille im Raum sprach Bände.
„Was zum Teufel ist das?“, fragte Ryan.
Officer Daniels blieb ruhig. „Sir, bitte senken Sie Ihre Stimme.“
Nicole, die ihm gefolgt war, blieb so abrupt stehen, dass sie beinahe mit ihm zusammenstieß. Ihr Blick schweifte durch das halb leere Wohnzimmer und dann zu den Kisten mit den Aufschriften „Büro“, „Persönliche Unterlagen“, „Winterkleidung“, „Küche – Emily“. Sie wirkte beleidigt, als hätte ich etwas verdorben.