Ein vollständiger Leitfaden zum normalen Blutdruck nach Alter

Wir alle kennen diesen stressigen Moment, wenn sich die Blutdruckmanschette aufpumpt… Aber ist ein Wert von 135 wirklich besorgniserregend? Und ist es normal, dass der Blutdruck im Laufe der Jahre etwas ansteigt? Gute Nachricht: Wir erklären es Ihnen verständlich. Denn ja, der Blutdruck verändert sich, und nein, das bedeutet nicht zwangsläufig, dass etwas nicht stimmt! Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen, um ruhig zu bleiben und sich wohlzufühlen.

Blutdruck verstehen: Was die Zahlen bedeuten

Der Blutdruck ist vergleichbar mit dem Wetter für unser Herz-Kreislauf-System: Er gibt den Druck an, den das Blut auf die Wände unserer Arterien ausübt. Gemessen wird er mit zwei Werten:

Systolischer Wert (erster Wert): Dies ist der Druck, der entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht.

Diastolischer Wert (zweiter Wert): Dies ist der Wert, der gemessen wird, wenn sich das Herz entspannt.

Oft hört man den Referenzwert von „120/80 mmHg“. Dieser ist jedoch nicht in Stein gemeißelt: Alter, Lebensstil und sogar Stress spielen eine wichtige Rolle. Bevor wir in Panik geraten, sehen wir uns das genauer an.

Gesunder Blutdruck: Nützliche Indikatoren je nach Alter

Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Arterien etwas an Elastizität – das ist ganz natürlich. Daher ist ein leichter Blutdruckanstieg normal und kein Grund zur Sorge. Hier sind einige Richtwerte für den Anfang:

Alter | Normaler Blutdruck (in mmHg)
18–29 Jahre | 115–120 / 75–80
30–39 Jahre | 120–125 / 78–82
40–49 Jahre | 125–130 / 80–85
50–59 Jahre | 130–135 / 80–86
60–69 Jahre | 135–140 / 85–88
70 Jahre und älter | Bis zu 140–145 / 85–90 (tolerierbar)

Diese Werte sind Richtwerte und nicht verbindlich! Nur ein Arzt kann eine individuelle Diagnose stellen.