An jenem Abend verließ er spät den Campus, nur einen dünnen Stapel Papier in der Tasche, den Kopf voller Reden, die er niemals halten würde. Er hatte geübt, sich bei Menschen zu bedanken, die nie etwas von ihm erwartet hatten. Er hatte geübt zu lächeln.
Auf halbem Weg nach Hause fing es an zu regnen.
Kein sanfter Nieselregen, sondern ein plötzlicher, heftiger Regenguss, der die Straßenlaternen verschluckte und die Straße in ein Band aus Spiegelungen verwandelte. Er trat kräftiger in die Pedale, über den Lenker seines alten Fahrrads gebeugt, und fluchte leise vor sich hin. Die Kette knackte protestierend, die Reifen spritzten durch Pfützen, die mit jeder Sekunde tiefer wurden.